
Nicht nur als Ausdauerwettkampf, sondern mehr als Festveranstaltung für den Triathlonsport präsentierte sich der 2009er Willicher Triathlon unter dem Motto Die Wilde Dreizehn. Dazu trugen nicht nur insgesamt 17 Starts mit mehr als 830 aktiven Sportlern, sondern auch die Spitzenleistungen der Profis im Sprinttriathlon und der Handicap-Triathleten bei, die in Willich ihre Deutsche Meisterschaft austrugen.
Die schnellsten Willicher wurden in der Stadtmeisterschaft ermittelt. Erfolgreichste Willicherin auf dem ersten Platz wurde Kerstin Schulz mit 1:12:09 Stunden, gefolgt von Irene Großklaus (1:25:59) und Sabine Hallmann (1:27:30). Bei den Männern stand Jörg Giesen mit 1:01:18 Stunden auf dem ersten Siegertreppchen, den zweiten Platz holte Nedim Yildiz mit nur 30 Sekunden Abstand, Marco Pfeifers erlangten den dritten Platz mit 1:04:53.
Im Sprinttriathlon maßen sich die ambitionierten Triathleten und Profis unter der strengen Kontrolle der Verbandskampfrichter der NRW-Triathlonunion. Dunja Rohleder kam auf den ersten Platz mit 1:06:22, Petra Rauer belegte den zweiten mit 1:10:08 und Lisa Maria Hirschfelder holte sich den dritten Platz mit 1:12:08. Die Herren absolvierten die Strecke von 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen in weniger als einer Stunde: Matthias Epping benötigte 55:01 Minuten, Yannic Stollenwerk nur 28 Sekunden mehr, nach weiteren 61 Sekunden kam Ingo Zander mit 56:41 Minuten ins Ziel.
Im Handicaptriathlon wurde in Willich zum ersten Mal die Deutsche Meisterschaft ausgetragen. In vier Wettbewerben, die sich am Grad der Beeinträchtigung orientieren, maßen sich hier Sportler auf teilweise olympischem Niveau.
Großer Zuschauermagnet waren die 80 Bambini, die eine Strecke von 25 m Schwimmen, 2 km Rad und 500 m Laufen absolvierten. Gleich im Ziel wurden die Kleinen mit einer Medaille und einer reichlich gefüllten Finishertasche von den Betreuern des Willicher Schwimmvereins in Empfang genommen.
Bei den Siegerehrungen kamen auch die Schnuppertriathleten auf der halben Distanz nicht zu kurz und konnten Pokale mit nach Hause nehmen: Schnellste Schnupperin war Jennifer Fritze mit 39:31 Minuten, Bei den Männern bewältigte Dirk Keus mit 33:53 Minuten die 200 m Schwimmen, 10 km Rad und 2,5 km Laufen.
Bei den Staffeln versuchten bis zu neun Sportler auf dem schmalen Siegertreppchen Halt zu finden und wurden von Firmenkollegen und Freunden lautstark gefeiert. Dabei traten sie unter fantasievollen Namen wie „Die Dreisten Drei“ oder „Die Bergischen Clowns“ auf. Auch hier wurden Gesamtzeiten unter einer Stunde erreicht.
Das neue, nur 25 m lange Becken stellte den Willicher Schwimmverein als Veranstalter vor organisatorische Herausforderungen, die durch eine zeitliche engere Startfolge bewältigt werden musste. Honoriert wurde die kompaktere räumliche Gestaltung der Wechselzone und des Zieleinlaufs von den zahlreichen Zuschauern, die nun Start, Zieleinlauf und auch die kleine Triathlonmesse schnell erreichen konnten. Neben dem sportlichen Ereignis kam auch das leibliche Wohl nicht zu, Vom ersten Start um 9:40 bis zum Abschluss der Veranstaltung um 18:00 hatten die Stände mit Würstchen, Kuchen, Nudeln und Bier alle Hände voll zu tun. Die Kleineren Besucher konnten sich auf einer großen Hüpfburg und im Schminkzelt vergnügen.
Alle Wettkampfergebnisse gibt es im Internet unter
http://www.timeandsport.de

