Erstmals tragen am 6. September 2009 im Rahmen des großen 13. Willicher Triathlon nun Sportler mit Behinderung die Deutsche Meisterschaft über die Sprintdistanz aus. Der Zuschlag der Deutschen Triathlon Union erreichte Willich vor wenigen Tagen.
Petra Gerhardt, Triathlon-Abteilungschefin des SV-Willich und Holger Falk, Organisator des eingebetteten Handicap-Triathlons, freuen sich: „Die Entscheidung der Deutschen Triathlon-Union (DTU) ist eine Anerkennung der Leistungen der Triathlon-Sportler mit Behinderung und unterstreicht die überregionale Bedeutung der Willicher Triathlon-Veranstaltung. Die Distanzen bleiben unverändert, auch mit der Neugestaltung des Schwimmbades „de Bütt“ haben sowohl Cracks als auch Einsteiger beste Voraussetzungen.“ In den Abstimmungsgesprächen mit der DTU legten die Organisatoren besonderen Wert darauf, dass der besondere Charakter des zum elften Mal stattfindenden Handicap-Triathlons erhalten bleibt, der seit 1999 gleichermaßen die Förderung des Breiten- wie des Spitzensports adressiert.
Im letzten Jahr gingen in Willich 37 Sportler mit Körperbehinderungen in unterschiedlichen Anforderungsstufen mit an den Start. Das sind zwar nur 4% der über tausend gemeldeten Sportler in 2008, aber Falk geht für dieses Jahr von einer Steigerung der Anmeldezahlen aus. Im sogenannten Tri-Level II z.B. messen sich Rollstuhlfahrer in den Disziplinen 200 m Schwimmen, 10 km Handbike und 3,4 km Aktivrollstuhlfahren. „Um noch mehr Sportlern den Triathlon zugänglich zu machen, können Rollstuhlfahrer mit einem Paten antreten, der für sie das Schwimmen übernimmt“, erklärt Falk. So falle eine Hürde weg, die für einige Behinderte bislang ein Teilnahmehemmnis war.
Anmelden zum 13.Willicher Triathlon, der dieses Jahr unter dem Motto „Die wilde 13“ stattfindet, und zum Handicap-Triathlon kann man sich unter

